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2020.04.27

Patentübersetzungen

Übersetzer im Ausnahmezustand Teil 2


Hier geht es zu Teil 1.

Im Gegensatz zu anderen Übersetzungsfirmen, die sich hauptsächlich auf Freelance-Übersetzer verlassen, hat transeuro über 30 festangestellte Übersetzer. Unsere Übersetzer haben nicht von Anfang an im Homeoffice gearbeitet. Die meisten von Ihnen haben vor der Gründung von transeuro im Büro der Patentanwaltskanzlei, aus der transeuro entstanden ist, gearbeitet.

Nach der Gründung von transeuro behielten wir zunächst die Arbeit im Büro bei, boten allerdings auch die Option für Arbeit im Homeoffice an. Als wir vor 2 Jahren von Marunouchi nach Kanda umgezogen sind, sind fast alle Übersetzer auf Arbeit im Homeoffice umgestiegen.

Deswegen hat sich durch den Ausnahmezustand in Tokyo nicht viel geändert. Unsere Übersetzer arbeiten wie gewohnt von Zuhause aus.

Übersetzer mit diversen technischen Hintergründen und Sprachfähigkeiten

Unsere Übersetzer kann man nach Sprachen, Sprachrichtung und Spezialisierung einteilen. Wir bieten hauptsächlich Übersetzungen zwischen den Sprachen Deutsch, Englisch und Japanisch an. Also haben wir Übersetzer, die von Englisch und Deutsch ins Japanische übersetzen, Übersetzer, die vom Japanischen nach Englisch und Deutsch übersetzen, Übersetzer, die beide Sprachrichtungen beherrschen und Übersetzer für Übersetzungen zwischen Deutsch und Englisch.

Was die Spezialisierung auf Fachgebiete angeht, haben wir Übersetzer, die auf Elektrotechnik, Mechanik und Chemie spezialisiert sind.

Unsere Übersetzer haben während ihrer Zeit bei der Patentanwaltskanzlei, aus der transeuro entstanden ist, viele Jahre lang ausländische Patentanmeldungen, die in Japan eingereicht werden, Prüfbescheide und andere Bescheide vom japanischen Patentamt und Referenzmaterial übersetzt. Viele unserer Patentübersetzer waren schon vor der Zeit des Internets als Patenübersetzer tätig und bleiben seit jeher mit der Lektüre von technischen Fachwerken immer auf dem aktuellen Stand des Wissens in ihrem Gebiet.

Sie sind Stammkunden der Gebrauchtbuchhandlung in Jimbocho, immer auf der Suche nach seltenen technischen Fachbüchern. Auch jetzt hat transeuro noch eine große Büchersammlung, die man auch als unseren Firmenschatz bezeichnen könnte. Damals hatte jeder Neueinsteiger einen erfahrenen Kollegen zur Seite, der ihm beibrachte, wie man recherchiert und der dessen Übersetzungen verbesserte. So wurde unser Übersetzungs-Knowhow von Generation zu Generation weitergegeben.

Unsere Übersetzer sind eigentlich Patentingenieure, die auch übersetzen können

Was uns nach der Gründung von transeuro erst richtig aufgefallen ist, ist dass der Hauptunterschied zwischen Übersetzern einer Patentanwaltskanzlei und Übersetzern einer Übersetzungsfirma darin besteht, dass die Übersetzer der Kanzlei mit den Anwälten zusammenarbeiten und so übersetzen, wie es dem Patentamt gefällt. Die Übersetzer einer Übersetzungsfirma übersetzen allerdings eher so, wie die Firma es vorschreibt. Das ist gerade bei Freiberuflern der Fall, denn die müssen ja die Vorgaben des Auftraggebers beachten.

Die Kanzlei hat direkten Kontakt zum Patentamt, daher arbeiten auch die Übersetzer zwangsläufig mit Hinblick auf das Patentamt. Über unsere Übersetzer könnte man auch sagen, dass sie eigentlich Patentingenieure sind, die auch übersetzen können.

In Prüfbescheiden kommen hin und wieder Ablehnungsgründe nach Artikel 36.6.2 vor, die in der Übersetzung begründet sind. Gerade bei deutschen technischen Fachbegriffen, gibt es einige Begriffe, für die es keine passende Entsprechung im Japanischen gibt. Außerdem haben verschiedene Patentprüfer verschiedene Ansichten, sodass derselbe Begriff manchmal akzeptiert wird und manchmal als unklar zurückgewiesen wird.

Unsere Übersetzer haben durch den direkten Kontakt mit dem Patentamt viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und können so, in jeder Situation die perfekte Übersetzung finden. Man könnte unseren Übersetzungsablauf mit einem geschlossenen Regelkreis vergleichen.

Bei deutschen Fachbegriffen, die keine japanische Entsprechung haben, wählen wir keine einfachen Übersetzungen, die möglicherweise den Rechtsumfang verkleinern würden. Wir legen bei unseren Übersetzungen viel Wert darauf, den  ursprünglichen Rechtsumfang beizubehalten.

Infolgedessen hat transeuro zusammen mit einer Arbeitsgruppe der zweiten Prüfungsabteilung des japanischen Patentamts, die sich für diese Thematik interessierte, gemeinsam Forschung betrieben. Unser CEO Yuki Kato, hat im Hinblick auf die deutschen Übersetzungen einen bedeutenden Beitrag zu dieser Forschung geleistet, und die Forschungsergebnisse werden zukünftig in der Patentprüfung Anwendung finden.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Arbeitsgruppe im japanischen „Patentmagazin Nr. 12“ ein Papier über technische Begriffe deutscher Herkunft, das ihre Forschungsaktivitäten zusammenfasst. So erlangte dieses Thema mehr Bekanntheit innerhalb des Patentamts und unter Personen, die in IP-Berufen arbeiten. Wir sind uns sicher, dass unsere kompromisslose Haltung zur korrekten Patentübersetzung von deutschen Fachbegriffen von vielen positiv bewertet wurde.

Die Patentübersetzer von transeuro legen viel Wert auf Qualität

Die Patentübersetzer von transeuro haben wie beschrieben viele Erfahrungen gemacht und übersetzen mit Hilfe des Knowhows, das sie so angesammelt haben. Der Grund, warum sie im Homeoffice arbeiten, ist, dass sie diese Fähigkeiten haben und nicht nur der Fakt, dass sie Übersetzer sind.

Wenn man die IT-Sicherheit gewährleisten kann, kann theoretisch jeder Übersetzer im Homeoffice arbeiten, bei transeuro allerdings schicken wir unsere Übersetzer erst ins Homeoffice, nachdem sie eine ausreichende Ausbildung genossen und ein gewisses Niveau erreicht haben.

Heutzutage kann man viel im Internet recherchieren, aber der Prozess, den Stand der Technik nachzuvollziehen, um die Technologie einer Erfindung zu verstehen, ist immer noch sehr aufwendig. Auch die akribische Recherche und Auswahl der Übersetzung von Fachbegriffen, die dem originalen Schutzumfang entsprechen, ist für den Übersetzer körperlich und geistig belastend. Die Tätigkeit des Übersetzens im Homeoffice ist nicht mal nebenbei mit einer Kaffeetasse in der Hand erledigt. Man braucht dafür viel Ausdauer und Kraft.

Durch die Corona-Krise haben viele Anwaltskanzleien und IP-Abteilungen Homeoffice eingeführt. Auch wenn wir schon den Lehman-Schock und das große Erdbeben in Ostjapan überstanden haben, sieht die Zukunft jetzt schwarz aus. Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, dass man vertrauensvolle Übersetzer beauftragt, die konstant gute Qualität liefern. Nutzen Sie diese Chance, um die Übersetzungen von transeuro auszuprobieren. Wenn Sie zufrieden sind, würden wir uns freuen, wenn transeuro zu ihrer neuen Stammübersetzungsfirma wird.

Für Neukunden bieten wir kostenlose Probeübersetzungen und Rabatte auf den ersten Auftrag an. Unsere Mitarbeiter sind aus dem Homeoffice immer für Sie da und erstellen gerne einen unverbindlichen Kostenvoranschlag für Sie.


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