Meine Erfahrung als Rollstuhlfahrerin in Tokio 東京で車椅子生活をして感じたこと

Seit meiner Erkrankung an ME/CFS bin ich, sobald ich das Haus verlasse, auf einen Rollstuhl angewiesen. Auch wenn ich dankbar bin, dass ich durch den Rollstuhl mobil bleiben kann, bringt er im Alltag einige Herausforderungen mit sich. In diesem Artikel möchte ich meine bisherigen Erfahrungen als Rollstuhlfahrerin in Japan schildern.

*日本語は下部にあります!

 

 

Öffentliche Verkehrsmittel mit dem Rollstuhl nutzen

 

In Tokio kann man Züge und U-Bahnen grundsätzlich problemlos mit dem Rollstuhl nutzen. Allerdings ist man dabei auf die Hilfe des Bahnhofspersonals angewiesen, das zum Ein- und Aussteigen eine Rampe bereitstellt. Dadurch dauert das Einsteigen etwas länger. Deshalb sollte man nicht erst kurz vor Abfahrt am Bahnhof ankommen. Je nach Bahnhof kann es bis zu 20 Minuten dauern, bis man einsteigen kann. (1)

In den Zügen und U-Bahnen gibt es spezielle Bereiche für Rollstuhlfahrer, sodass man normalerweise immer einen Platz findet. Problematisch wird es allerdings während der Rushhour, denn dann sind die Züge oft so voll, dass man den Rollstuhlbereich gar nicht erreichen kann. Deshalb versuche ich, Fahrten zu Stoßzeiten möglichst zu vermeiden.

Auch Busse kann man in Tokio problemlos mit dem Rollstuhl nutzen. Allerdings ist man auch hier auf den Busfahrer angewiesen, der zum Ein- und Aussteigen eine Rampe ausklappen muss.

Insgesamt gibt es bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kaum Einschränkungen. Im Vergleich zu Fußgängern ist man jedoch deutlich weniger flexibel und muss mehr Zeit einplanen.

 

Das Problem mit den Aufzügen

 

Als Rollstuhlfahrer ist man auf Aufzüge angewiesen, da Treppen keine Option sind. Auch Aufzüge kosten häufig zusätzliche Zeit, da sich davor oft lange Warteschlangen bilden.

Besonders überrascht war ich am Bahnhof Nakano. Dort gibt es derzeit keinen Aufzug. (2) Stattdessen muss man einen Mitarbeiter informieren, der eine Rolltreppe in den sogenannten „Rollstuhlmodus“ versetzt. Erst dann kann man mit der Rolltreppe nach oben oder unten fahren.

Gerade zu Stoßzeiten kann das problematisch sein, denn während des Rollstuhlmodus wird eine komplette Rolltreppe gesperrt und kann von anderen Fahrgästen nicht genutzt werden.

 

Absperrung der Rolltreppe

 

 

Der Bahnhof wird derzeit umgebaut, und bis Ende 2026 soll ein Aufzug eingebaut werden. Daran sieht man, dass selbst in einer Stadt wie Tokio die Barrierefreiheit noch weiter verbessert werden kann.

 

Die Reaktionen anderer Menschen

 

Besonders positiv überrascht hat mich das Verhalten der Menschen.

Wenn ich allein mit dem Rollstuhl unterwegs bin, erlebe ich die meisten Menschen als sehr hilfsbereit und rücksichtsvoll. Türen werden aufgehalten, und wenn mein Rollstuhl irgendwo hängen bleibt, kommt fast immer sofort jemand, um mir zu helfen.

An einem regnerischen Tag passierte sogar etwas, das mich bis heute bewegt: Ein älterer Herr bemerkte, dass ich meinen Regenschirm vergessen hatte, und kaufte mir kurzerhand im nächsten Convenience Store einen Schirm.

Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie aufmerksam und hilfsbereit viele Menschen in Japan sind.

 

Fazit

 

Insgesamt kann man sich in Tokio als Rollstuhlfahrer relativ frei bewegen. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, allerdings muss man deutlich mehr Zeit einplanen und ist häufig auf die Unterstützung anderer angewiesen.

Wenn ich mir eine Verbesserung wünschen dürfte, dann wäre es, Züge und Busse so umzubauen, dass Rollstuhlfahrer selbstständig ein- und aussteigen können. Das würde den Alltag deutlich erleichtern und mehr Unabhängigkeit ermöglichen.

Waren Sie schon einmal in Japan mit dem Rollstuhl unterwegs? Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Barrierefreiheit?

 


 

ME/CFSを発症して以来、私は家を出る際には車椅子が欠かせなくなりました。

車椅子のおかげで移動を続けられることには感謝していますが、日常生活ではさまざまな困難にも直面します。

この記事では、日本で車椅子利用者として過ごしてきた経験についてお話ししたいと思います。

 

車椅子での公共交通機関の利用

 

東京では、車椅子でも電車や地下鉄を基本的に問題なく利用できます。

ただし、乗り降りの際には駅員がスロープを設置する必要があるため、そのサポートを受けなければなりません。

そのため、乗車には通常より時間がかかります。

発車時間直前に駅へ到着するのではなく、余裕を持って行くことが大切です。

駅によっては、乗車までに20分ほどかかる場合もあります。(1)

電車や地下鉄には車椅子利用者のための専用スペースが設けられているので、通常は居場所に困ることはありません。

ただし、ラッシュアワーの時間帯は状況が変わります。

車内が非常に混雑するため、車椅子スペースまでたどり着けないこともあります。

そのため、私はできるだけ通勤・通学時間帯の利用を避けるようにしています。

また、東京の路線バスも車椅子で問題なく利用できます。

ただし、こちらも乗り降りの際には運転手が、格納されているスロープを出す必要があるため、そのサポートに頼ることになります。

総じて、公共交通機関の利用に大きな制限はありません。

しかし、車椅子なしで乗り降りできる人と比べると自由度は低く、移動にはより多くの時間を見込む必要があります。

 

エレベーターの問題

 

車椅子利用者にとって、階段は利用できないため、エレベーターは不可欠な存在です。

しかし、エレベーターを利用するにも時間がかかることがあります。

特に利用者が多い場所では、長いエレベーター待ちの列ができていることも珍しくありません。

特に驚いたのはJR中野駅でした。

現在、中野駅にはエレベーターがありません。(2)

その代わり、駅員に声をかけると、エスカレーターを「車椅子モード」に切り替えてくれます。

その状態になって初めて、エスカレーターで上下階へ移動することができます。

しかし、これは特にラッシュアワーの時間帯では問題となります。

車椅子モードの間はエスカレーターは完全に進入禁止となり、ほかの利用者は使えなくなるからです。

 

エスカレーターへの進入禁止

 

現在、中野駅では改修工事が進められており、2026年末までにエレベーターが設置される予定です。

こうした例を見ると、東京のような大都市であっても、バリアフリー化にはまだ改善の余地があることがわかります。

 

周囲の人々の反応

 

私が特に良い意味で驚いたのは、人々の対応です。

一人で車椅子を利用して外出すると、多くの人がとても親切で思いやりを持って接してくれます。

ドアを開けて待っていてくれたり、車椅子が何かに引っかかって困っていると、すぐに誰かが助けてくれたりします。

雨の日には、今でも忘れられない出来事がありました。

私が傘を持っていないことに気づいた年配の男性が、近くのコンビニで傘を買ってきてプレゼントしてくれたのです。

このような出来事を通じて、日本には周囲に気を配り、困っている人を自然に助けてくれる人がたくさんいることを実感しています。

 

まとめ

 

全体として、東京では車椅子利用者でも比較的自由に移動することができます。

インフラはよく整備されていますが、その一方で、移動にはより多くの時間が必要であり、周囲のサポートに頼らなければならない場面も少なくありません。

もし改善を望むことができるなら、電車やバスを車椅子利用者が介助なしで乗り降りできるようにしてほしいと思います。

そうなれば、日常生活はさらに便利になり、より大きな自立につながるでしょう。

皆さんは日本で車椅子を使って出掛けたことがありますか。

日本のバリアフリー環境について、どのような印象をお持ちでしょうか。

 


Links

(1) https://www.parachannelcafe.jp/347/

(2)https://woman.nikkei.com/atcl/dual/column/17/1111155/013100015/?P=2#:~:text=%E3%82%A8%E3%83%AC%E3%83%99%E3%83%BC%E3%82%BF%E3%83%BC%E3%81%AE%E8%A9%95%E4%BE%A1%E3%81%AF%E3%80%8140,%E5%AE%89%E5%BF%83%E3%81%A8%E3%81%84%E3%81%88%E3%81%9D%E3%81%86%E3%81%A7%E3%81%99%E3%80%82

 

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